Wer soll ausser Wintermeister Davos Meister werden?

von 1.Januar 2026National League

Der HCD ist Wintermeister. Nach 35 gespielten Runden führen die Landwassertaler die Tabelle der National League deutlich an. Eishockey-online.ch wagt wieder – wie letztes Jahr – eine Saisonprognose. Wird der Rekordmeister HCD zum ersten Mal nach 2015 wieder Meister? Und erringt damit seinen 32. Meistertitel?

Nach der letzten Vollrunde vor Weihnachten sieht die Tabelle der National League so aus:

Diese Tabelle kann in vier Gruppen unterteilt werden. Die erste Gruppe umfasst Davos, Freiburg und Lausanne. Davos ist der unangefochtene Leader und hat auch schon rund 10 Punkte Vorsprung auf seine ersten Verfolger. Nach dieser ersten Gruppe folgt Lugano auf Rang 4 mit sechs Punkten Rückstand, dann Genf, die Lakers, Zug und die ZSC Lions mit rund 20 Punkten Rückstand auf Davos und deren 10 auf Freiburg und Lausanne. Und wiederum rund 10 Punkte dahinter folgt die dritte Gruppe mit dem Neuntplatzierten SCL Tigers, dann Kloten, Biel, Bern und Ambri auf Rang 13. Abgeschlagen, 10 Punkte hinter Ambri folgt dann noch der Tabellenletzte Ajoie.

Die Prognose von eishockey-online.ch
Fangen wir von hinten an, wer wird die Play-outs bestreiten und damit gegen die Abstieg spielen?

  • Ajoie wird sicher Tabellenletzter bleiben und somit die Play-Outs bestreiten
  • Der andere Playout-Teilnehmer wird Kloten sein.
  • Kloten wird diese Playout-Serie gewinnen.
  • In den Auf-Abstiegs Playoff wird Ajoie auf Sierre treffen. Bei Sierre steht ein gewisser Chris McSorley an der Bande. Sierre gewinnt und das Wallis hat wieder einen Vertreter in der National League.

Die Plätze 11 und 12 bedeuten das Saisonende nach der Qualifikation. 11. wird Ambri, 12. Biel.

Die Ranglistenplätze 7 bis 10 berechtigen zur Teilnahme an den Play-Ins. Aus diesen vier Mannschaften qualifizieren sich zwei noch für die Playoffs. Der Modus für die Play-Ins sieht folgendermassen aus:

  • Die Teams auf den Rängen 7 und 8 spielen gegeneinander. Der Sieger ist für die Playoffs qualifiziert.
  • Der Verlierer dieser Serie spielt dann gegen den Gewinner der Teams auf den Rängen 9 und 10.

Die folgenden Teams werden die Play-Ins bestreiten:

  • Genf auf Rang 7
  • Rapperswil auf Rang 8
  • Langnau auf Rang 9
  • Bern auf Rang 10

Die Rapperswil-Jona Lakers werden nicht aus ihrer aktuellen Krise heraus kommen und nur dank ihrem famosen Saisonbeginn die Play-Ins erreichen. Anderseits dürfte Genf kaum die Stärke haben, um sich in die ersten sechs Tabellenplätze zu spielen.

In den Play-Ins wird Genf allerdings die Ausmarchung gegen Rapperswil gewinnen. Bern seinerseits schlägt im Berner Derby Langnau. Und danach gewinnt Bern gegen Rapperswil. Die beiden letzten Playoff-Teilnehmer werden somit Genf (Rang 7) und Bern (Rang 8) sein.

Die ersten 6 Tabellenplätze nach der Regular-Season werden folgendermassen besetzt sein:

  1. Davos
  2. Freiburg Gottéron
  3. Lausanne
  4. Zug
  5. Lugano
  6. ZSC

Das wird zu den folgenden Play-Off Paarungen führen:

  1. Davos – Bern
  2. Freiburg – Genf
  3. Lausanne – ZSC
  4. Zug – Lugano

Die Playoffs finden in rund drei Monaten statt. Bis dahin kann noch viel passieren. Und zum heutigen Zeitpunkt entspricht eine valide Prognose schon ein wenig einem Blick in eine Glaskugel. Definitorisch bedeutet der Blick in die Glaskugel folgendes: (herum)fantasieren · herumspekulieren · (sich) in (abenteuerlichen) Spekulationen ergehen. Eishockey-online.ch ergeht sich somit in eine höchst abenteuerliche Spekulation. Meister wird, wer den Playoff-Viertelfinal zwischen Davos und Bern gewinnt.

Im Sinne der heutigen Tabelle wird das der HC Davos sein. Meister würde also der Wintermeister. Zieht man allerdings die Partie zwischen dem SCB und dem HCD vom 19. Dezember und den entsprechen Spielbericht dazu zu Rate (Erwacht der Bär bis Ende Saison? – Eishockey-Online Schweiz) und geht man davon aus, dass der Bär bis Ende Saison doch noch erwacht. Dann, ja dann ist einiges möglich. Der Berner Coach Heinz Ehlers fasste es am Abend des 19. Dezember 2025 folgendermassen zusammen: „Die ersten 40 Minuten waren enttäuschend, die letzten 20 Minuten waren gut.“ Wenn der Bär also keine zu langen enttäuschenden Phasen einbaut, dann, ja dann…

Hier enden das (herum)fantasieren, herumspekulieren und die abenteuerlichen Spekulationen. Nun wünschen wir euch allen ein wundervolles neues Jahr 2026. Gespickt mit Fantasien und Spekulationen. Und vor allem mit viel Eishockey, Neben der nationalen Meisterschaft stehen noch die Olympischen Spiele und die Heim-WM an. eishockey-online.ch wird euch begleiten. Wir freuen uns, wenn ihr unsere Berichte lest.

 

Foto: Tabelle Teletext