Nun wartet Finnland

von 17.Februar 2026Nationalmannschaften

Die Schweizer Eishockey Nationalmannschaft qualifiziert sich ohne grosse Mühe für den Viertelfinal des olympischen Eishockeyturniers. Nico Hischier, der Superstar der New Jersey Devis, begann seine Karriere im Wallis, beim EHC Visp. Und er war heute an allen drei Toren beteiligt. 

Die Schweizer Männer mussten heute in der Rho Ice Hockey Arena gegen Italien um den Einzug ins Viertelfinale spielen. Nehmen wir es vorweg. Die Schweiz gewann souverän, aber nicht überragend mit 3:0. Die Tore fielen im ersten und im dritten Drittel. Bereits in der 2. Minuten konnte Philipp Kurashev das 1:0 erzielen. Roman Josi, der Verteidiger, legte in der 11. Minute nach und baute die Führung auf 2:0 aus.

Danach folgte eine relativ lange Torflaute. Die Schweizer waren zwar weiterhin überlegen. Davon zeugt übrigens auch die Schussstatistik, welche mit 51:20 an die Schweiz ging. Das dritte und schliesslich siegsichernde Tor fiel dann in der 46. Minute. Nico Hischier, auch er wie seine beiden Mittorschützen dieses Spiels, spielt in der NHL. Hischier spielt bei den New Jersey Devils und ist dort ein Superstar. Der Superstar-Status wird durch eine Begegnung des Chronisten unterstrichen, die dieser vor einiger Zeit in Zermatt machen durfte.

In einem Restaurant sassen wir zufälligerweise neben einem Paar aus New Jersey. Wie die Amerikaner so sind, entwickelte sich recht schnell eine angenehme und interessante Diskussion. Wer bist du? Was machst du? Was sind deine Interessen? Recht schnell erfuhr der Chronist, dass der US-Mann ein glühender Fan der New Jersey Devils ist. Mit glänzenden Augen erzählte er über die Devils und deren Stars. Und by the way: „Hischier ist from Switzerland.“ ja, bestätigte der Chronist Hischiers Nationaliät. Und übrigens, Hischier ist hier in der Nähe aufgewachsen. „What? Really? Dass der Amerikaner Ferien präzis da macht, woher sein Superstar stammt, machte ihn glücklich.

Im Pauseninterview von SRF war Denis Malgin zu Gast. Er erklärte, wie seine Verletzung passiert ist. Bei einem an sich harmlosen Zusammenprall mit einem Kanadier merkte Malgin sofort, dass an seiner Schulter etwas nicht mehr stimmt. Er versuchte, sich so schnell wie möglichauswechseln zu lassen. Schmerzen waren sofort vorhanden. „Die Schmerzen sind nach wie vor da, aber wir probieren alles, damit ich an den olympischen Spielen noch mal spielen kann,“ fasste Malgin die aktuellen Bestrebungen zusammen.

Auf die Frage des Journalisten, was das mit einem Team mache, wenn mit Malgin, Glauser und Fiala gleich drei Topspieler ausfallen, hatte Malgin eine sehr positiv stimmende Antwort. „Jeder im Team ist ein Topspieler. Wir stehen zusammen und geben alles“. Das nächste Mal alles geben werden die Schweizer am Donnerstag. Dann wartet im Halbfinal Finnland. Die Finnen haben in der Vorrunde gegen die Slowakei mit 4:1 verloren. Danach gewannen sie gegen Schweden 4:1 und gegen Italien 11:0.

Die Schweizer sind also gewarnt. Wenn die finnische Tormaschinerie mal läuft, wird’s schwierig. Es dürfte somit darum gehen, defensiv gut zu stehen. Und Finnland hat in seinen bisherigen drei Spielen auch erst fünf Tore erhalten. Davon 4 gegen die Slowakei. Insofern müssen die Schweizer auch offensive Lösungen finden. Aber äbe: „Wir stehen zusammen und geben alles“. Das stimmt positiv!!

Schweiz – Italien 3:0  (2:0 | 0:0 | 1:0)

Tore:
1:0| 2.| Philipp Kurashev  (Hischier, Meier)
2:0 |11.| Roman Josi  (Andrighetto, Hischier)
3:0 |46.| Nico Hischier  (Riat, Meier)

Milano Rho Arena

 

 

 

Foto: Citypress