
ZSC Lions und Genf-Servette nutzen den Heimvorteil
Sowohl die ZSC Lions als auch der Genève-Servette HC konnte in ihren ersten Playoff-Viertelfinalspielen ihren Heimvorteil zu ihren Gunsten ausnutzen. Während bei ZSC-Lugano das Resultat schlussendlich deutlich war, kamen die Genfer erst in den Schlussminuten zum jubeln. Simon Hrubec und Stéphane Charlin glänzten mit einem Shutout.
Werden die ZSC Lions das Triple holen? Der amtierende Schweizer Meister eröffnete gegen den HC Lugano die Viertelfinalaffiche mit einem schnellen Tor durch Denis Malgin in der vierten Minute. Es war eine von wenigen Chancen im Startdrittel, kam doch der HC Lugano zu deutlich mehr Abschlüssen auf Simon Hrubec. Im Mittelabschnitt verursachte Denis Hollenstein einen Penaltyschuss, der durch Luca Fazzini via Querlatte vor der Torlinie landete. Da hatten die Lions Glück, konnten die Südtessiner das Spiel nicht ausgleichen. Dieser wäre eigentlich verdient gewesen, doch die Zürcher spielten clever weiter. So traf Derek Grant in der 50. Minute zum 2:0 und schliesslich setzte Denis Malgin mit seinem zweiten persönlichen Treffer den Schlusspunkt in einer physisch ausgeglichenen Partie.
Auch der Genève-Servette HC nutzte seinen Heimvorteil gegen Lausanne HC aus, wenn auch erst zu später Stunde. Nach einem strafenreichen Startdrittel haben die beiden Teams aus der Romandie im Mittelabschnitt angefangen, Eishockey nicht nur von der Strafbank aus zu verfolgen. Ein Treffer gelang aber keinem der beiden Mannschaften. Es dauerte bis zur 59. Spielminute, ehe Jussi Puljujärvi mit einem satten Blueliner den ersten und letzten Treffer, und damit das Game-Winning-Goal erzielte.
Im ersten Spiel im Kampf um die Ligaquali zwischen Ambri-Piotta und dem HC Ajoie gingen die Biancoblu in der zehnten Minute in Führung. Die Jurassier kämpften sich im Mittelabschnitt zurück und drehten das Spiel nach Treffern von Philip-Michael Devos und Yonas Berthoud. Im Schlussdrittel war es ein intensiver Schlagabtausch, in welchem Ambri-Piotta dank den Toren von Christopher Tierney und Tommaso De Luca das Spiel wieder in die andere Richtung lenkte. Julius Nättinen glich kurzerhand für Ajoie zum 3:3 aus, ehe Dominic Zwerger und Diego Kostner alles klar machten und Ambri den ersten Sieg bescherten.
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