
Zug mit einem Bein draussen, Gottéron verkürzt
Der EV Zug liegt in der Viertelfinal Playoff Serie gegen Davos 0:3 hinten. Diese Serie dürfte gelaufen sein. Dies dürfte den Zuger Assistant Coach Roger Hansson (Foto) nicht gefreut haben. Gottéron seinerseits kann gegen die Lakers auf 1:2 verkürzen. Und in der Swiss League kommt es im Playoff Halbfinal zur Belle zwischen La Chaux-de-Fonds und Visp. In den Playouts der National League führt Ambri die Serie gegen Ajoie mit 2:0 an.
Der HC Davos konnte seinen Vorsprung in der Serie dank eines furiosen Startdrittels gegen den EV Zug auf 3:0 ausbauen. Die Landwassertaler sind damit fast sicher eine Runde weiter. Denn es ist schwer vorstellbar, dass die Zuger wieder in die Serie zurückfinden. Nach gut 14 Minuten führte Davos bereits 4:0. Valentin Nussbaumer, Matej Stranski, Yannick Frehner und Simon Ryfors hatten getroffen. Im zweiten Drittel erzielten die Davoser drei weitere Tore und führten nach 40 Minuten beruhigend 7:2. Der Zahn der Zuger war gezogen.
Fribourg Gottéron konnte heute Abend seinen ersten Sieg der Serie einfahren. Gottéron war über die ganze Partie überlegen. Davon zeigt auch das Schussverhältnis von 35:18 zu Gunsten der Üechtländer. Henrik Bergström, im ersten Drittel, Jacob de la Rose und Maximilian Streule im zweiten Drittel sowie Jeremi Gerber im dritten Drittel sorgten für den diskussionslosen 4:0 Sieg der Freiburger. Mit insgesamt sieben kleine Bankstrafen nahmen sich die Lakers irgendwie gleich selber aus dem Spiel. Es wird spannend sein zu beobachten, ob Gottéron nun in die Serie zurückgefunden hat. Am Donnerstag um 20 Uhr geht’s in Rapperswil weiter.
In den Playouts fehlen dem HC Ambri Piotta nur noch zwei Siege zum Ligaerhalt. Die Leventiner gewannen auswärts in der Ajoie mit 6:3. Den Grundstein für den Sieg legte Ambri im ersten Drittel, als sie 0:3 in Führung gingen. Ajoie kam dann zwar wieder auf 2:3 heran, ein Doppelschlag gegen Ende des Spieles besiegelte dann den Tessiner Sieg. So verlaufen die Playouts so wie man das erwarten durfte. Ajoie wird in die Ligaqualifikation gehen müssen. Auf wen sie dort treffen – wenn sie überhaupt spielen müssen – ist unklar.
Denn in den Halbfinals der Swiss League ist noch nicht alles klar. In der einen Serie hat sich Sierre gegen Olten standesgemäss mit 4:1 durchgesetzt. In der anderen Serie kommt es hingegen zur Belle. Nach sechs Partien steht es da 3:3 unentschieden zwischen dem Tabellendritten der Quali Visp und dem Vierten La Chaux-de-Fonds. Die Partie heute Abend ging denkbar knapp an die Neuenburger, die sich mit 3:2 durchsetzen. Bis zur 57. Minute stand die Partie unentschieden, zuerst 1:1, dann 2:2. In eben dieser 57. Minute war es dann David Lindquist, der für La Chaux-des-Fonds das Siegtor erzielte. Die Belle folgt dann am nächsten Freitag.
Und eben: die Entscheidung, ob die Ligaqualifikation gespielt werden muss, fällt dann im Swiss League Final. Aus der Swiss League verfügen in der Tat nur La Chaux-de-Fonds und der EHC Visp über die Aufstiegsmöglichkeit. Beide Teams müssten also zuerst die Belle vom Freitag gewinnen und sich danach im Final gegen Sierre durchsetzen, um Ajoie dazu zu zwingen, die Ligaqualifikation zu spielen. Schon im letzten Jahr kam es zur Ligaqualifikation zwischen Ajoie und Visp, Ajoie gewann damals.
Davos – Zug 7:3 (4:0; 0:1; 0:1)
Fribourg – Lakers 4:0 (1:0; 3:2; 0:1)
Ajoie – Ambri 3:6 (0:1; 0;2: 3:3)
Chx-Fds – Visp 3:2 (1:1; 1:1; 1:0)