
Davos souverän, Gottéron taucht wieder
Der HC Davos holte heute Abend in Zug das Break und ging damit in dieser Viertelfinalserie gegen die Zentralschweizer mit 2:0 in Führung. Das Score des heutigen Abends hiess denn auch 0:2 zu Gunsten der Landwassertaler. Zug hat wie schon im ersten Spiel der Serie einen guten Start erwischt, brachte die Scheibe aber nie im von Sandro Aeschlimann gehüteten Davoser Tor unter. Letzterer wurde denn am Schluss auch zu Recht als bester Spieler seines Teams ausgezeichnet. Der HC Davos traf in der 33. Minute durch Simon Knak und in der 60. durch Adam Tambellini. Der Erste der Qualifikation setzte sich also standesgemäss durch und führt nun wie erwartet werden konnte die Serie mit 2:0 an.
Auch in der anderen heute ausgetragenen Viertelfinalserie steht es 2:0. Da allerdings nicht wie erwartet. Denn es führt nicht Gottéron, sondern einigermassen überraschend die Rapperswil-Jona Lakers. Die Lakers hatten am Freitag in Freiburg das Break geschafft und führten vor der heutigen Partie die Serie schon an. Dieses Mal gingen die Üechtländer aber in Führung. In der 12. Minute traf Maximilian Streule und brachte Gottéron 0:1 in Führung. Diese Führung hielt aber nur bis zu Beginn des 2. Drittels, als Tyler Moy in der 24. Minute ausgleichen konnte. Gut 10 Minuten später brachte Gian-Marco Wetter die St. Galler in Führung. Wetters Tor erwies sich dann als game winning goal.
Die Lakers kämpften in der Folge sehr solidarisch und brachten den Sieg nach Hause. Trotz dem Umstand, dass das Torschussverhältnis heute Abend mit 23:35 deutlich zu Gunsten Gottéron ausging. Recht krass war dieses Schussverhältnis im letzten Drittel als Gottéron 17 mal und die Lakers nur 4 mal aufs gegnerische Tor schossen. Aber eben: machst du keins, dann verlierst du eben. Der Favorit gerät ins Straucheln. Wer weiss woran es liegt. Gerüchten zufolge sollen einige Stars bei Gottéron Mühe haben mit dem strikten Führungsstil ihres Trainers Roger Rönnberg. Hat dieser die Kabine verloren? Wir wissen es nicht. Wenn aber ja, dann könnte den Lakers die Überraschung gelingen.
Zug – Davos 0:2 (0:0; 0:1; 0:1)
Lakers – Fribourg 2:1 (0:1; 2:0; 0:0)