
ZSC weiter, Zug mit Lebenszeichen und La Chaux-de-Fonds im Final
Der EV Zug konnte gegen Davos ein Lebenszeichen abgeben. Lukas Bengtsson (Foto) und seine Kollegen gewannen gegen Davos und konnten den ersten Punkt in der Serie buchen. Die ZSC Lions ihrerseits sind makellos in den Halbfinal eingezogen. Und in der Swiss League konnte sich la Chaux-de-Fonds gegen Visp in der Belle durchsetzen und für den Final qualifizieren.
In den Partien vom Donnerstag konnte der EV Zug das erste Spiel der Serie gegen Davos gewinnen und Gottéron die Serie gegen die Rapperswil-Jonas Lakers ausgleichen. Zug konnte auf die bisher durchzogenen oder gar schlechten Leistungen reagieren und bereits im ersten Drittel mit 3:0 in Führung gehen. Zug konnte somit den ersten Punkt der Serie erringen. Einige Medien finden bereits, Zug habe „Lunte gerochen“ und sei nun im Stande die Serie nach einem 0:3 Rückstand noch zu drehen. Wie das den Zugern bereits in den Jahren 2007 und 2022 gelungen war. Nun, so euphorisch wollen wir mal nicht sein. Denn der Gegner heisst Davos und hat in der Qualifikation 117 Punkte gesammelt.
In der Serie Gottéron gegen die Lakers setzten sich die Üechtländer auswärts mit 2:6 durch und glichen die Serie somit aus. Dieser Sieg könnte ein valider Hinweis darauf sein, dass Gottéron seiner Favoritenrolle doch noch gerecht werden könnte. Gottéron hatte die Qualifikation auf Platz 2, die Lakers nur auf Platz 7 abgeschlossen. Der Sieg der Freiburger ging an diesem Donnerstag Abend absolut in Ordnung, waren sie doch von Anfang an das bessere Team. Eines ist den Üechtländern aber klar. Es wird weiterhin ein konzentrierte und kämpferische Leistung brauchen, um gegen die Lakers in den Halbfinal einzuziehen.
Ohne Makel haben sich die ZSC Lions für den Halbfinal qualifiziert. Sie gewann auch die 4. Partie gegen Lugano zwar knapp, aber letztlich verdient. Die Lions waren in Führung gegangen und Lugano konnten mit einem „hauchdünnen“ Tor ausgleichen. Hauchdünn deswegen, weil die Schiedsrichter lange und sehr detailliert überprüfen mussten, ob die Scheibe denn wirklich im Tor gewesen ist. Die Lions, die eine durchzogene Qualifikation gespielt haben, scheinen nun eine Betriebstemperatur gefunden zu haben, die sie für jeden Gegner gefährlich macht.
Und schliesslich gewann Genf-Servette die Partie in Lausanne mit 2:4. Bis zur 56. Minute führte Genf mit 0:4, bevor Lausanne in doppelter Überzahl seinen ersten Treffer erzielen konnte. Und Lausanne konnte noch nachdoppeln. Zu mehr reichte es allerdings nicht mehr. Genf siegte mit 2:4 und glich die Serie zum 2:2 aus.
Und schliesslich werfen wir noch einen Blick in die Swiss League, wo heute Abend die „Belle“ zwischen Visp und La Chaux-de-Fonds auf dem Programm stand. Die Serie zwischen dem dritten der Qualifikation Visp und dem 4. la Chaux-de-Fonds war lang und umstritten und endete am Schluss mit einem Mini-Sieg für die Neuenburger. La Chaux-de-Fonds gewann mit 2:3 im Wallis, wobei das Siegtor erst zum Ende der ersten Verlängerung fiel. Andersons erlöste seine Farben und schicke Visp in die Ferien. Nun kommt es zum Swiss League Final zwischen der ersten der Qualifikation Sierre und La Chaux-de-Fonds. In Sieders steht ein gewisser Chris McSorley an der Bande. Für Spannung dürfte gesorgt sein.
Zug – Davos 5:2 (3:0; 0:2; 2:0) Serie 3:1
Lakers – Fribourg 2:6 (0′:1; 1:2; 1:3) Serie 2:2
Lausanne – Genf 2:4 (0:1; 0;1: 2:2) Serie 2:2
Lugano – ZSC 1:2 (0:1; 1:1; 0:0) Serie 0:4 ZSC nun bereits für Halbfinal qualifiziert
Visp – Chx-Fds 3:2 (1:1; 1:1; 1:0) Serie 3_4 – La Chaux-de-Fonds für Final qualifiziert