
Guter Start der Schweizer Teams in die Champions Hockey League
Mit Fribourg-Gottéron, dem Genève-Servette HC und dem HC Davos konnten alle Schweizer Teams ihr ersten Spiel in der Champions Hockey League für sich entscheiden.
Der Schweizer Meister HC Fribourg-Gottéron startete sein CHL-Abenteuer im Osten Österreichers bei den Graz99ers und erwischte dabei den besseren Start. Lucas Hedlund brachte die Drachen früh in Führung. Dennoch gelang es den Saanestädtern nicht, den Vorsprung in die Pause zu retten. Chris Collins glich noch vor der ersten Sirene aus. Es dauerte dann mehr als 33 Minuten bis Fribourg-Gottéron innert 39 Sekunden das Spiel in Richtung Sieg lenkte. Zuerst traf Yannick Rathgeb zum 2:1, ehe Anthony Richard kurz darauf nachlegte. Die Grazer gaben sich kämpferisch und kamen durch Marcus Vela nochmals heran, doch Anthony Richard traf mit dem Empty-Net zum 4:2-Endstand.
Genf-Servette bekam es zum CHL-Auftakt mit dem deutschen Meister, Eisbären Berlin, zu tun. Und die Eisbären brauchten etwas Zeit, um sich an die Temperaturen am Lac Leman zu gewöhnen. So waren es Vili Saarijärvi (3.) und Markus Granlund (5.), die den Genfer Adler in Führung schoss. Berlin reagierte noch vor der ersten Pause mit dem Anschlusstreffer durch Gabriel Fontaine. Der zweite Gegentreffer durch Ty Ronning (31.) musste Genf-Goalie Stéphane Charlin auf seine Kappe nehmen, der zuerst unglücklich abprallen liess und beim Nachschuss keine gute Figur machte. Trotz seines Aussetzers wandte sich das Blatt nicht gegen sein Team. Dafür sorgten seine Vorderleute. Sakari Manninen (40.), Markus Granlund (49.), Jimmy Vesey (54.) und Noah Rod (58.) sorgten für ein schlussendlich deutliches 6:2 gegen den Meister aus der DEL.
Der letztjährige Playoff-Finalist HC Davos hatte gegen die Norweger aus Storhamar zu kämpfen und geriet zuhause früh in Rückstand. Austin Cangelosi eröffnete das Score in der fünften Spielminute. Trotz des Abgangs des letztjährigen Topscorers Matej Stransky konnten die Bündner noch auf die Dienste von Filip Zadina zählen. Und wie! 23 Sekunden nach dem 0:1 glich er aus und knapp zweieinhalb Minuten danach erzielte er die erstmalige Führung in diesem Spiel. Storhamar blieb bissig und kämpfte sich mit dem 2:2 in der zwölften Minute bereits früh eindrucksvoll zurück. Von da an entwickelte es sich zu einem unterhaltsamen und ausgeglichenen Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Erst in der Verlängerung entschied Rasmus Asplund die Partie zugunsten der Heimmannschaft.
Die nächsten CHL-Spiele:
05.09.2026 19:15 Klagenfurter AC – Fribourg-Gottéron
06.09.2026 14:00 Genève-Servette HC – Storhamar
06.09.2026 15:45 HC Davos – Eisbären Berlin
Foto: City-Press GmbH